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Schimmelbildung im Wohnbereich durch zu hohe Luftfeuchtigkeit

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Schimmelbildung

In älteren Häusern, die schlecht oder gar nicht isoliert sind, kommt es an den Wänden oft zu Schimmelbildung. Wohnt man noch dazu im Erdgeschoss, dann ist es meist doppelt schlimm, weil die Feuchtigkeit vom Keller nach oben zieht.

Nach dem letzten harten Winter bildeten sich bei mir schwarze Flecken in der Ecke vom Schlafzimmer. Das sind 2 Außenwände und dazu noch die Wetterseite. Die Bausubstanz mag das beschleunigen, aber erst bei einer relativen Luftfeuchtigkeit über 60 % kann sich überhaupt Schimmel bilden.
Ein weiteres Anzeichen für mich war, dass die Wäsche im Winter auch mit laufender Heizung bis zu 3 Tage brauchte um zu trocknen, sich aber dann immernoch irgendwie feucht anfühlte. Und da jetzt der nächste Winter ins Haus steht und die Probleme alle wieder da sind, beschloss ich, erstmal zu messen, wie die Werte in meiner Wohnung überhaupt sind. Ich kaufte mir ein kleines, mechanisches Hygrometer.
  • 30 %  sehr trocken
  • 40 %  trocken
  • 50 - 60 %  normal
  • über 60 %  zu feucht
Die relative Luftfeuchtigkeit nimmt zu, wenn die Temperatur sinkt und nimmt ab, wenn die Temperatur steigt. Das liegt daran, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Trotz allem ist immer eine bestimmte Menge von Feuchtigkeit in der Luft, egal ob warm oder kalt. Dieser Wert wird dann als absolute Luftfeuchtigleit bezeichnet.

Was wir im Raum messen, ist die relative Luftfeuchtigkeit. Sie wird angezeigt in Prozent.

Kleiner Tipp: Hier habe ich eine Seite gefunden, wo das mit der "relativen" und "absoluten" Luftfeuchtigkeit super erklärt wird.





Meine Befürchtungen bestätigten sich, im Wohn- und Schlafzimmer hatte ich eine Luftfeuchtigkeit von 70 %. Nun wusste ich, dass ich etwas dagegen tun musste. Aber was?
Als erstes recherchiere ich immer im Internet. Meist ist man ja nicht der einzige, der solche Probleme hat. Und andere kennen schon eine Lösung dafür. Und genau das hab ich gefunden. Da schrieb jemand meine Sorgen auf! Ich fing an weiter zu lesen und alles auszuprobieren:

Richtiges Lüften
Richtig lüften bedeutet nicht, den ganzen Tag das Fenster gekippt zu lassen. Das bringt nicht den gewünschten Erfolg. Man soll 3 - 4 x täglich stoßlüften. Das bedeutet, Heizung runterdrehen, möglichst gegenüberliegende Fenster für ca. 5 min weit öffnen und dann wieder ganz schließen. Dabei kühlen die Räume nicht wirklich aus, denn die Wärme steckt ja im Möbel und in den Wänden und innerhalb von ein paar Minuten ist die Zimmertemperatur wieder normal.
Der Erfolg: nach dem Lüften sank bei mir die Luftfeuchtigkeit um 10 %. Denn innerhalb von 5 min. tauscht man die Raumluft vollständig aus. Sind aber jetzt die Wände feucht, dann saugt sich die neue Luft schnell wieder voll. So kann man in den nächsten 2 Stunden zusehen, wie das Hygrometer wieder steigt. So könnte man im Lauf der Zeit die Feuchtigkeit aus den Räumen bekommen. Muss man aber tagsüber zur Arbeit, dann wird das schwierig. Weiterhin gibt es ja auch Regentage, an denen man die feuchte Luft erst hereinlassen würde. Und fest steht, meist hat die hohe Luftfeuchtigkeit ja Ursachen, die man von innen nicht bekämpfen kann, wie z.B. ein feuchtes, schlecht isoliertes Mauerwerk.
Also muss noch eine andere Lösung her.

Zur regelmäßigen Belüftung, müssen Sie sich aber nicht selbst die Arbeit machen oder gar einen Wecker stellen. Dafür gibt es mittlerweile vollelektronische Fensterlüftungen wie Sie schon häufig in Kunststofffenster eingesetzt werden. Diese sind zeitgeschaltet und kippen das Fenster auch in Ihrer Abwesenheit mehrmals am Tag um frische Luft in den Raum zu lassen je nach Bedarf und voreingestellter Dauer. Das gute daran man spart sich nicht nur das Aufstehen sondern man vergisst nicht einmal das Fenster wieder zu schliessen.

Salzhaltige Luftentfeuchter
Auch das habe ich versucht, schon vor vielen Wochen. Man stellt eine Box mit salzhaltigem Granulat auf. Dieses soll die Feuchtigkeit in der Raumluft binden und in einen Auffangbehälter abfließen. Der Erfolg war äußerst gering. Während mehrerer Wochen bildete sich gerade mal 1/2 l Wasser. Das kann man also auch vergessen. Sowas ist höchstens für feuchte Ecken oder in Schränken geeignet. Dort würde ich es aber schon wieder nicht anwenden, weil das Granulat etwas riecht.

Elektrisch betriebene Luftentfeuchter (Bautrockner)
Dann fand ich bei meinen Recherchen Hinweise auf eletrisch betriebene Luftentfeuchter. Die gibt es in vielen Größen und Preisklassen. Meine Wahl fiel auf ein Gerät, was von mehreren Kunden gut bis sehr gut bewertet wurde. Meiner arbeitet mit FCKW-freiem Kühlmittel und einem Lüfter. Die feuchte Luft wird angesaugt, an dem Kühlkompressor bleibt die Feuchtigkeit haften und trockene, etwa gleichwarme Luft wird durch das Gebläse in den Raum zurückgeführt.
Natürlich musste ich das sofort testen. Wäsche gewaschen, im Wohnzimmer aufgestellt und den Luftentfeuchter mit rein. 12 Stunden später traute ich meinen Augen nicht! Die Wäsche war trocken, der Raum um 10 % entfeuchtet und im Wasserauffangbehälter befanden sich 1,6 l Wasser.
Darum habe ich jetzt eine Woche lang alle Räume entfeuchtet. Klar, es dauert ein paar Tage bis so langsam alles trockener wird. Aber jetzt muss ich das nicht mehr jeden Tag machen. Die 60 % Feuchtigkeit halten für mehrere Tage. Bei trockenem Wetter genügt das gründliche Lüften. Und wenns kalt und feucht draußen ist, dann wird über Nacht wieder das Gerät eingesetzt.





Mein Fazit
  1. Die Raumluft ist trockener und man friert bei gleicher Temperatur nicht so schnell
  2. Die Wäsche trocknet schneller, und ich kann auf das heizen über Nacht verzichten
  3. Ich denke, das Stromgeld spare ich an der Heizung wieder ein
  4. Der muffige Geruch verschwindet nach und nach
  5. Kurz um, das war eine Anschaffung von der ich nur bereue, dass ich da nicht eher drauf gekommen bin
  6. Lesen sie einfach ein paar Kundenbewertungen


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