Salbei

Salbei liebt sonnige Standorte und durchlässigen Boden. Er ist mehrjährig und wird von Jahr zu Jahr immer größer. Allerdings verholzt er dann auch und sollte deshalb im Frühjahr kräftig zurückgeschnitten werden. Aber erst wenn man erkennen kann, an welchen Ästen er noch treibt und welche evtl. tod sind. In rauhen Lagen benötigt er einen Winterschutz. Die herrlich duftenden Blüten erscheinen im Frühsommer, oft blüht er später noch einmal.
Vermehren kann man, indem man einen langen Trieb in die Erde absenkt und beschwert. An dieser Stelle bilden sich Wurzeln und man kann den Trieb dann abtrennen.


Küche:
Man verwendet junge Triebe und die Blätter, frisch oder getrocknet. Er passt zu Fleisch, Wild, Geflügel, Fisch, Gemüse, Suppen, Tomatensalat, Quark, Käse.
Ziehen Sie mal ein paar Salbeiblätter durch einen Teig z.B. aus 200 ml Bier, 125 g Mehl, 1 Prise Salz und frittieren sie in heißem Fett. Als Beilage zu Fleisch oder zum garnieren ein echter Leckerbissen.

Gesundheit:
Salbeitee eignet sich zum gurgeln bei Mund- und Rachenentzündungen, bei mäßigem schwitzen sowie Magen- und Darmbeschwerden. Er darf aber nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Der Bitterstoff im Salbei regt die Verdauung und die Gallentätigkeit an.
Salbeiwein:  Geben Sie eine Hand voll getrocknete Blätter in eine Flasche und füllen sie mit einem einfachen Weißwein (Landwein) auf. 14 Tage durchziehen lassen und dann jeden Tag ein Schnapsglas voll davon trinken.


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